Vom Jäger über Sammler zum Wallerboilie
Schon vor mehreren Jahren, als die ersten Wallerfänge in Spanien auf Pellets bekannt und auch bei uns in der Gegend die ersten Welse von Karpfenanglern auf Boilies als Beifang gelandet wurden, hatte ich intensive Gedanken über einen Wallerboilie im Kopf.
Da aber in den Angelläden die Nachfrage jedoch nicht da war, legte ich meine Gedanken Betreffs Wallerboilies erstmal auf Eis.Bis ich Mitte 2008 Waller Andi kennen lernte, der an dieser Art Köder sehr interessiert war. Er hatte selber schon sehr gute Erfolge mit Heilbutt Pellets verbuchen können. Der Nachteil bei dieser Angelei ist jedoch, daß Weißfisch und kleine Karpfen immer wieder die Hackenköder von schweren Montagen fraßen, ohne das es Waller Andi bemerkte.
Da kam ich ins Spiel. Es musste ein Köder her, der in der Abgabe von Lockstoffen den Pellets in nichts nachsteht. Jedoch dem Fraßdruck kleiner Fische standhält.
Durch Waller Andy erfuhr ich, das Krebse für die Ernährung dieser Riesenfische einen großen Stellenwert einnehmen. So entstand der extrem grob porige Leber – Krebstier - Wallerboilie mit einem sehr hohen Fischölanteil. Dieser Wallerköder führte unter Zufüttern von Heilbuttpellets und Maisschrot sofort zum gewünschten Erfolg am Wasser.

